Loading...

Vermächtnis von Lebenserfahrungen und Wünschen

Rückschau auf das eigene Leben zu halten ist ein Merkmal einer späten Lebensphase. Menschen fragen sich, was letztlich von Bedeutung ist und bleibt in ihrem Leben. Und es beschäftigt sie, was wichtigen Anderen noch gesagt und gewünscht werden will.

Der Wunsch

Es kann der Wunsch auftauchen, Gedanken zum eigenen Leben festzuhalten, sie in eine schriftliche Form zu bringen und weiterzugeben. Dies ist ein Weg, Angehörige und weitere Menschen, die einem viel bedeuten, an der persönlichen Erinnerung und Erfahrung teilhaben zu lassen. Ähnlich einem Testament, das sich jedoch mit menschlichen Werten beschäftigt, wird das am gelebten Leben orientierte Vermächtnis zu einer wertvollen Hinterlassenschaft.

Die Realisierung

In meinem neuen Angebot begleite ich Menschen dabei, bedeutsamen Erinnerungen aus verschiedenen Lebensphasen und -bereichen nachzugehen. In der gemeinsamen Schau erhalten das Erlebte und die Wendungen des Lebens Wertschätzung und Sinn. Es entsteht eine Reise durch die Vergangenheit bis in die Gegenwart. Die persönliche Lebenserfahrung kann weitergegeben werden; Hoffnungen und Wünsche können ausgesprochen werden.
Daraus entsteht ein persönliches Dokument. Es ist ein Vermächtnis für Personen der eigenen Wahl und wird nach Wunsch gestaltet.
Die letzte Rückschau ist erfahrungsgemäss weitblickend und von grosser Aufrichtigkeit. Die Beschenkten nehmen das persönliche Vermächtnis mit Interesse und Dankbarkeit entgegen.

Ablauf

Es finden drei Gespräche (drei Besuche) statt: ein Vorgespräch, das Gespräch über das eigene Leben und ein Folgegespräch.
Im Vorgespräch wird das Vorgehen erklärt und es ist Gelegenheit, Fragen zu stellen. Entsteht eine Vereinbarung, so wird diese schriftlich festgehalten.
Meine Aufgabe ist es, Menschen durch das Gespräch über ihr Leben zu führen. Orientierung und Rahmen bietet der Fragenkatalog, der am Vorgespräch abgegeben wird. Das Gespräch wird mit einem Audiogerät aufgezeichnet und danach in eine schriftliche, lesbare Form gebracht.
Im Folgegespräch wird das Dokument vorgelesen. Der Auftraggeber/die Auftraggeberin kann letzte Änderungen und Ergänzungen anbringen.

Hintergrund

Das Vorgehen basiert auf der würdezentrierten Therapie nach Harvey M. Chochinov. Die wissenschaftlich fundierte Methode kommt ursprünglich aus Kanada. Mittlerweile wird sie auch in zahlreichen europäischen Ländern angewendet.
Der begleitete Rück- und Ausblick unterstützt in einer Lebensphase, die meist geprägt ist von nachlassenden Kräften und zunehmender Abhängigkeit. Das Gespräch kann zu einer inneren Haltung verhelfen, die das eigene Leben würdigt und seelischen Frieden fördert.
Auf Grundlage meiner psychologischen Ausbildung habe ich mich bei der deutschen Gesellschaft für würdezentrierte Therapie in dieser Methode weitergebildet. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, eine der Bedeutung des Gesprächs entsprechende mitmenschliche Haltung einzunehmen.

Ich freue mich über Ihr Interesse – sei es für Sie selber, sei es für eine/n Ihrer Angehörigen. Rufen Sie an, gerne beantworte ich Ihre Fragen!
Es ist auch möglich, einen oder mehrere Flyer zu bestellen, um sie potentiellen Interessenten weiterzugeben.

2019-01-10T09:16:52+01:00