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Psychologische Beratung2017-01-03T10:50:40+01:00

Grundsätzliches zur psychologischen Beratung

Psychologische Beratung befasst sich mit Befindlichkeitsstörungen und inneren Konflikten „ohne Krankheitswert“. Die Grenzen vom Gesunden zum Kranken und von psychologischer Beratung zu Psychotherapie sind allerdings fliessend.

Als ein grobes Unterscheidungskriterium bezüglich gesund und krank mag gelten, ob ich meinen „normalen“ Alltag aufrechtzuerhalten vermag, respektive mich frei und fähig fühle, Alltagshandlungen zu tun oder nicht zu tun. Normalität ist nicht dauerndes psychisches Wohlbefinden oder Gesundheit. Phasen von Schwierigkeiten oder Problemen zu durchleben, ist durchaus normal, man könnte auch sagen: es ist menschlich.

Psychologische Beratung kann in einer anforderungs- oder konfliktreichen Zeit helfen, bei sich zu bleiben oder neu zu sich und/oder zueinander zu finden. Gefühle von seelischer Müdigkeit, fehlender Lebensfreude, Entscheidungsunfähigkeit können solche Phasen begleiten. Eine Besinnung und Neuorientierung kann notwendig werden. Unsere Sicht auf die Welt bestimmt die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Dies gilt für eine Einzelberatung ebenso wie für Beratung von zwei oder mehr Personen.

Neben der beruflichen Qualifikation der beratenden Person ist die Beziehung von Klient/in und Berater/in ausschlaggebend für die Qualität der Beratung. Es kommt darauf an, ob sie ein gutes Team bilden. Ein erstes Gespräch soll auch dazu dienen herauszufinden, ob man sich miteinander wohl fühlt und offen sein kann.

Praxis Gabriela Mallaun - Psychologische Beratung 1

Ich habe ein Problem – Einzelberatung

Praxis Gabriela Mallaun - Psychologische Beratung 2

Für persönliche Schwierigkeiten gibt es oft Auslöser, konkrete Situationen oder Erfahrungen wie Überforderung, Verlust, Verlassenwerden, Ausgrenzung, Krankheit etc. Oder es geht um eine Entscheidung, die man nicht imstande ist zu fällen. Mit zunehmendem Lebensalter gibt es sich wiederholende Erfahrungen und Gefühle, die  als besonders belastend oder lähmend empfunden werden können. In solchen Situationen eignet sich psychologische Beratung als Unterstützung zur Selbsthilfe.

Die Beratung zielt darauf hin, dass der oder die Hilfesuchende einen Weg von in sich selbst wurzelnden Veränderungen und Entscheidungen geht. Sie ist Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zur Selbstfindung und zur Entdeckung der persönlichen Wirkungskraft.

Das Gespräch ist zentrales Medium. Zudem lasse ich gerne gestaltende Techniken einfliessen, die eine Situation für Klient/in und Berater/in emotional und sinnlich wahrnehmbar machen. Aktuelle Lebenssituationen, aber  auch Wünsche und Intentionen können Gestalt annehmen.

Probleme zwischen uns  – Beratung für zwei oder mehr Personen

Oft höre ich den Satz: „Wir können nicht mehr miteinander reden.“ Oder: „Dieses Thema wage ich nicht mehr anzuschneiden. Da wird es gleich sehr emotional.“

Konflikte von Paaren oder Konflikte zwischen Eltern(teilen) und Jugendlichen führen leicht in Gesprächs-Sackgassen und in die Empfindung von Ohnmacht oder Wut.

Konflikte zu haben ist eigentlich ein gesundes Zeichen, ein Zeichen, dass Unterschiedlichkeiten sein dürfen. Konflikte zu lösen und zu überwinden ist eine Herausforderung.

Zur Konfliktlösung und einem guten Klima beitragen müssen und können alle Beteiligten. Ein bis drei individuelle Gespräche mit den Konfliktbeteiligten helfen, sich bewusst zu werden, was sich jede/r im Grunde wünscht und was jede/r bereit ist, zu einer Veränderung beizutragen. Das Einzelsetting ermöglicht grössere Offenheit, persönliche Wünsche und Sorgen zu äussern, sich seiner Grundanliegen bewusst zu werden und seine Veränderungsbereitschaft zu finden. Nach dieser Vorbereitungsarbeit sind gute Voraussetzungen da, im moderierten gemeinsamen Gespräch die gegenseitigen guten Absichten anzuerkennen, Missverständnisse zu klären und Konfliktthemen anzugehen. Besseres gegenseitiges Verstehen und Abmachungen, die von allen Beteiligten akzeptiert werden können, sind Ziele des Miteinander-Redens. Auch für diese Beratungsphase ist üblicherweise mit einer Anzahl von einem bis drei Gesprächen zu rechnen.

Gesprächsteilnehmende können sein: Paare oder Teilfamilien (ein Elternteil mit Tochter oder Sohn) oder auch Elternpaare mit Sohn oder Tochter.

Praxis Gabriela Mallaun - Psychologische Beratung 3